Markus. Ein Reisebericht (2.11.20)

Montag, 2. November

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Tagebuch: Mk 16, 8
Da verließen sie das Grab und flohen; denn Schrecken und Entsetzen hatte sie gepackt. Und sie sagten niemandem etwas davon; denn sie fürchteten sich.

Ein Impuls
Romano Guardini hat in seinem Kommentar zur Offenbarung des Johannes gesagt, dass es keine Gnade sei im Sinne eines höflichen Zusammenseins, wenn Gottes Ewigkeit in die Zeit einbricht. Alles wird durcheinandergewirbelt. Einen solchen Moment haben vielleicht auch die Frauen erfahren. Sie sind in Kontakt mit der Ewigkeit gekommen, sind Gottesberührte. Die ganzen Konstruktionen, was Leben, was wichtig ist – und was man selbst ist, kommen ins Wanken. Auferstehung ist kein billiger Trost. Aber sie führt hin zum wahren Selbst, zu dem, was wir sein können – und das ist viel mehr, als wir erahnen und mitunter auch überwältigend. Wie gut, dass Markus diese Offenheit gelassen und Gottes Ewigkeit nicht gleich wieder klein gemacht hat.

Für hier und jetzt
Ein Wagnis: Das Gebet der frühen Christen – „Komm, Herr Jesus, Maranatha.“

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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