Markus. Ein Reisebericht (1.11.20)

Sonntag, 1. November

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Tagebuch: Mk 16, 8
Da verließen sie das Grab und flohen; denn Schrecken und Entsetzen hatte sie gepackt. Und sie sagten niemandem etwas davon; denn sie fürchteten sich.

Ein Impuls
Warum fliehen die Frauen? Schrecken und Entsetzen, das hätte man nicht erwartet. Da war doch die klare Botschaft des Engels. Markus macht es einem nicht einfach. Zumal diese beiden Sätze der Schluss seines Tagebuchs sind. Das lässt mit einigen Fragezeichen zurück. Vielleicht auch deshalb hat später jemand den Stift in die Hand genommen, und den Reisebericht des Markus noch ergänzt. Doch bleiben wir – schon etwas geübt im Verweilen auf der Schwelle – noch etwas bei dem, was aus der Feder des Markus stammt. Die Berührung mit dem Göttlichen kann hochgradig verstörend sein, das rüttelt die Seele durch. Es wird erst einmal nicht leichter, sondern schwerer, nicht klarer, sondern verwirrender. Das „Du“ Gottes, das er spricht, führt ins Zentrum deiner selbst.

Für hier und jetzt
Was berührt dich?

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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