Markus. Ein Reisebericht (25.10.20)

Sonntag, 25. Oktober

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Tagebuch: Mk 15, 47 – 16, 1
Maria aus Magdala aber und Maria, die Mutter des Joses, beobachteten, wohin er gelegt wurde. Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben.

Ein Impuls
Die Frauen verbinden das Kapitel 15 des Tagebuchs, das vom Sterben und Tod Jesu berichtet, und das Kapitel 16, das von der Auferstehung erzählt. Das geschieht nicht nur auf einer äußeren Ebene. Die beiden Marien sehen, wo Josef den Schlusspunkt setzt und zugleich nehmen sie ihn nicht als endgültig hin. Sie machen sich mit Salome auf, um Jesus zu salben. Aus dem Bereich der Lebenden gehen sie in den Bereich des Todes, bringen die wohlriechenden Salben. Markus beschreibt eine Schwellengeschichte, eine Zeit dazwischen, die zum Innehalten auf der Schwelle auffordert. Der Schlusspunkt wird zu einem Doppelpunkt.

Für hier und jetzt
Innehalten, für einen Moment, für einige Atemzüge.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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