Markus. Ein Reisebericht (3.10.20)

Samstag, 3. Oktober

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Tagebuch: Mk 15, 6-8
Jeweils zum Fest ließ Pilatus einen Gefangenen frei, den sie sich ausbitten durften. Damals saß gerade ein Mann namens Barabbas im Gefängnis, zusammen mit anderen Aufrührern, die bei einem Aufstand einen Mord begangen hatten. Die Volksmenge zog zu Pilatus hinauf und verlangte, ihnen die gleiche Gunst zu gewähren wie sonst.

Ein Impuls
Markus macht nicht viele Worte. Im Telegrammstil skizziert er die Ereignisse mehr als dass er sie detailreich schildert. Es gibt die Gewohnheit, dass der Statthalter einen Gefangenen freilässt. Einen – von wie vielen, die hinter Gittern saßen, aus welchen Gründen auch immer. Einer wird genannt, der Barabbas, ein Aufrührer. Vielleicht ein Terrorist oder ein Freiheitskämpfer, je nach Perspektive. Bei jenem sind Anklage und Schuld klar, bei Jesus nicht. Einen lässt Pilatus frei. Zu mehr reicht es nicht.

Für hier und jetzt
Vielleicht ist heute Gelegenheit, etwas großzügiger als sonst zu sein

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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