Markus. Ein Reisebericht (30.9.20)

Mittwoch, 30. September

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Tagebuch: Mk 14, 71-72
Da fing er an zu fluchen und zu schwören: Ich kenne diesen Menschen nicht, von dem ihr redet. Gleich darauf krähte der Hahn zum zweiten Mal und Petrus erinnerte sich an das Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er begann zu weinen.

Ein Impuls
Sich zu den anderen dazugesellen und so zu tun, als gehöre man dazu, hat nicht funktioniert. Sich von dem abzuwenden, zu dem er dazugehört, war ebenfalls kein Weg. Die bitteren Tränen des Petrus machen es deutlich. Die Bindung an Jesus, diese einzigartige Freundschaft, ist da, selbst im Verrat. An dieser Stelle ist für Petrus alles zerbrochen. Er wollte Jesus folgen, aber er kann es nicht. Jesus wird die Bruchstücke neu formen und mit den Bruchkanten wird ihre Freundschaft stärker sein als zuvor. Doch jetzt weint er.

Für hier und jetzt
Ein tröstendes Wort finden, eine Kerze für jemanden entzünden.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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