Markus. Ein Reisebericht (29.9.20)

Dienstag, 29. September

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Tagebuch: Mk 14, 66-70
Als Petrus unten im Hof war, kam eine von den Mägden des Hohepriesters. Sie sah, wie Petrus sich wärmte, blickte ihn an und sagte: Auch du warst mit diesem Jesus aus Nazaret zusammen. Doch er leugnete und sagte: Ich weiß nicht und verstehe nicht, wovon du redest. Dann ging er in den Vorhof hinaus. Da krähte der Hahn. Als die Magd ihn dort bemerkte, sagte sie zu denen, die dabeistanden, noch einmal: Der gehört zu ihnen. Er aber leugnete wieder. Wenig später sagten die Leute, die dort standen, von Neuem zu Petrus: Du gehörst wirklich zu ihnen; du bist doch auch ein Galiläer.

Ein Impuls
Petrus tut so, als würde er dazu gehören. Doch die Magd sieht ihn. Markus schreibt den Dialog auf, der sich ereignet. Es könnte auch ein innerer Dialog sein: Du weißt eigentlich, was Sache ist, aber tust anders. „Ich weiß und verstehe nicht, wovon du redest.“ Es bleibt nicht bei einer inneren Stimme, die widerspricht, es werden mehr. Leugnen hilft nicht mehr, es ist offensichtlich. Wie bei Petrus: Er ist Galiläer, er gehört zu Jesus. Da gibt es kein Zurück. Auch wenn er „nein“ sagt, er gehört zu Jesus.

Für hier und jetzt
Wo gehörst du dazu?

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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