Markus. Ein Reisebericht (26.9.20)

samstag, 26. September

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Tagebuch: Mk 14, 61-62
Da wandte sich der Hohepriester nochmals an ihn und fragte: Bist du der Christus, der Sohn des Hochgelobten? Jesus sagte: Ich bin es. Und ihr werdet den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und mit den Wolken des Himmels kommen sehen.

Ein Impuls
Das Schweigen ist gebrochen. Jesus legt hier sozusagen sein Glaubensbekenntnis ab. Die falschen Zeugenaussagen brauchten keine Erwiderung. Jesus bekennt sich zu dem, was er ist. Die Frage des Hohepriesters kommt zwar fromm daher, aber sie ist es nicht, weil sie sich nicht für die Antwort öffnet, sondern einzig das Ziel verfolgt, die eigenen Sicherheiten zu retten. Diese Sicherheit gibt Jesus auf, indem er antwortet und so sich in die Hände des Vaters begibt. Das Gebet vom Ölberg wird konkret.

Für hier und jetzt
Schaue auf deine Sicherheiten und wie weit sie tragen – oder einengen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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