Markus. Ein Reisebericht (25.9.20)

Freitag, 25. September

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Tagebuch: Mk 14, 60-61
Da stand der Hohepriester auf, trat in die Mitte und fragte Jesus: Willst du denn nichts sagen zu dem, was diese Leute gegen dich vorbringen? Er aber schwieg und gab keine Antwort.

Ein Impuls
Mit den gekauften Zeugen ging es nicht weiter. Nun ergreift der Hohepriester, Kläger und Richter in einer Person, die Initiative. Er will Jesus mit irgendeiner Aussage der Zeugen in die Falle führen. Wenn er dazu etwas sagt, bekommt die Lüge sozusagen den Anstrich der Wahrheit. „Er aber schwieg und gab keine Antwort.“ Jedes Wort ist zu viel. Was für ein Gegensatz ist dieses Schweigen zum Anfang des Wirkens Jesu: Jesus redet, spricht zu den Menschen vom Reich Gottes, von der Befreiung zum Leben, von Heil – und handelt so. „Das Reich Gottes ist nahe, kehrt um“, ist der erste Satz Jesu, den Markus notierte.

Für hier und jetzt
Achte auf dein Reden und auf dein Schweigen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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