Markus. Ein Reisebericht (15.9.20)

Dienstag, 15. September

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Tagebuch: Mk 14, 37-38
Und er ging zurück und fand sie schlafend. Da sagte er zu Petrus: Simon, du schläfst? Konntest du nicht einmal eine Stunde wach bleiben? Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet! Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.

Ein Impuls
Nicht einmal eine Stunde wachen? Die Müdigkeit des Petrus und der anderen ist verstörend. Spüren sie denn nicht, wie ernst die Lage ist? Haben sie keine Empathie? Oder sind sie in den Schlaf der Welt eingetaucht, die Gott mitunter allzu leicht sozusagen verschläft? Wachen und beten, in, mit und für die Welt, in dem Wissen um die eigene Schläfrigkeit, das scheint hier auf. „Wachen ist unser Dienst, wachen. Auch für die Welt, “ schreibt die Benediktinerin Silja Walter in ihrem Gedicht „Gebet des Klosters am Rande der Stadt.“

Für hier und jetzt
Aus Silja Walters Gedicht: „Herr, durch meine Zellentüre kommst du in die Welt und durch mein Herz zum Menschen.“

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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