Markus. Ein Reisebericht (9.8.20)

Sonntag, 9. August

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Tagebuch: Mk 13, 3-8
Und als er auf dem Ölberg saß, dem Tempel gegenüber, fragten ihn Petrus, Jakobus, Johannes und Andreas, die mit ihm allein waren: Sag uns, wann wird das geschehen und was ist das Zeichen, dass dies alles sich vollenden soll? Jesus sagte zu ihnen: Gebt Acht, dass euch niemand irreführt! Viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin es! Und sie werden viele irreführen. Wenn ihr von Kriegen hört und von Kriegsgerüchten, lasst euch nicht erschrecken! Das muss geschehen. Es ist aber noch nicht das Ende. Denn Volk wird sich gegen Volk und Reich gegen Reich erheben. Und an vielen Orten wird es Erdbeben und Hungersnöte geben. Doch das ist erst der Anfang der Wehen.

Ein Impuls
Die Begeisterung des Jüngers gestern geht in einen scharfen Klang über: Auf einmal schreibt Markus vom Ende der Welt. Deswegen wird ja der Tempel vergehen. Was auch geschehen ist durch die Römer, 70 nach Christus. Der Tempel, das war das Symbol für Israel und die Gegenwart Gottes. „Gebt acht“ mahnt Jesus, weil gewaltige Zeichen leicht in die Irre führen können. Das Ende ist noch nicht da.

Für hier und jetzt
Angesichts vieler Krisen und einer Pandemie ist die Versuchung da, vom Ende der Welt zu reden. Gebt acht, bleibt nüchtern und besonnen, mahnt Jesus.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

9-8-2020

 

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