Markus. Ein Reisebericht (5.7.20)

Sonntag, 5. Juli

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Tagebuch: Mk 11, 20-24
Als sie am nächsten Morgen an dem Feigenbaum vorbeikamen, sahen sie, dass er bis zu den Wurzeln verdorrt war. Da erinnerte sich Petrus und sagte zu Jesus: Rabbi, sieh doch, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt. Jesus sagte zu ihnen: Habt Glauben an Gott! Amen, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg sagt: Heb dich empor und stürz dich ins Meer! und wenn er in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass geschieht, was er sagt, dann wird es geschehen. Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet – glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil.

Ein Impuls

Markus greift den Faden wieder auf: Der Feigenbaum ist verdorrt. Petrus erinnert sich an die Worte Jesu. Nun wird deutlich, dass es auf einer anderen Ebene nicht um den Hunger und die Früchte ging. Was kann geschehen, wenn jemand glaubt: Sogar Berge können versetzt werden. „Ihr habt es schon erhalten“, das meint, ihr seid in der Vorsehung Gottes geborgen. Jesus wendet das Beten ins Positive: Vom Fluch zum Segen, vom Tod zum Leben. Betet, damit Leben geschieht.

Für hier und jetzt
Mit den Worten des Ignatius von Loyola: Bitten um das, was ich ersehne.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

5-7-2020

 

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