Markus. Ein Reisebericht (12.6.20)

Freitag, 12. Juni

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Tagebuch: Mk 10, 28-31
Da sagte Petrus zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Jesus antwortete: Amen, ich sage euch: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das Hundertfache dafür empfangen. Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser und Brüder, Schwestern und Mütter, Kinder und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben. Viele Erste werden Letzte sein und die Letzten Erste.

Ein Impuls

„Und der persönliche Einsatz?“, fragt Markus mit den Worten des Petrus weiter. Lohnt sich das, die Nachfolge Jesu? Gibt es nicht doch einen Lohn – oder ist alles reine Gnade. Der Übergang von Gnade zu Willkür ist schmal. Ja, es „lohnt“ sich, der Einsatz für das Evangelium macht einen empfangsbereit für das Leben der kommenden Welt. Diese kommende Welt hat eine andere Ordnung als erste und letzte, vorher und nachher, reich und arm, wichtig und unwichtig. Unsere Gegensatzpaare lösen sich auf in der Logik Gottes, die reine Präsenz ist.

Für hier und jetzt
Welches Wort aus dem heutigen Bibeltext klingt in dir nach? Versuche, es nicht zu analysieren, sondern einfach dabei zu verweilen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

12-6-2020

 

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