Markus. Ein Reisebericht (11.6.20)

Donnerstag, 11. Juni

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Tagebuch: Mk 10, 24-27
Die Jünger waren über seine Worte bestürzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen! Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. Sie aber gerieten über alle Maßen außer sich vor Schrecken und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden? Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.

Ein Impuls

Eine dramatische Wendung: Es ist für alle schwer in das Reich Gottes zu kommen. Ja, der berühmte Vergleich mit dem Kamel macht es überdeutlich: Niemand kann aus eigener Kraft in das Reich Gottes kommen. Aber für Gott ist alles möglich, notiert Markus. Es geht ihm dabei nicht um einen Trost, dass Gott sozusagen der Reparaturbetrieb menschlichen Unvermögens sei. Vielmehr macht Markus deutlich, dass Gott der Handelnde ist. Er macht die Tür so weit, dass wir hindurch gehen können. Das Reich Gottes wird nicht verdient, sondern empfangen.

Für hier und jetzt
Für Gott ist alles möglich: Was bedeutet für dich „Gottvertrauen“?

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

11-6-2020

 

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