Markus. Ein Reisebericht (10.6.20)

Mittwoch, 10. Juni

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Tagebuch: Mk 10, 19-23
Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen, du sollst keinen Raub begehen; ehre deinen Vater und deine Mutter! Er erwiderte ihm: Meister, alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt. Da sah ihn Jesus an, umarmte ihn und sagte: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib es den Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach! Der Mann aber war betrübt, als er das hörte, und ging traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen. Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen!

Ein Impuls

Erstaunlich: Dieser Mann hat alles getan, was für einen frommen Juden zu tun war. Warum ist er dennoch nicht am Ziel, fragt sich Markus und schreibt den Dialog auf. Gib deine Sicherheiten auf, sagt Jesus zu dem Mann. Jesus weiß, wie schwer es ist, er umarmt ihn. Das Reich Gottes hat seine eigenen Sicherheiten: ein Zuspruch, eine Umarmung.

Für hier und jetzt
Ein Gedanke von Madeleine Delbrêl:

Brecht auf ohne Landkarte –
und wisst, dass Gott unterwegs zu finden ist
und nicht erst am Ziel.
Versucht nicht, ihn nach Originalrezepten zu finden,
sondern lasst euch von ihm finden
in der Armut eines banalen Lebens.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

10-6-2020

 

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