Markus. Ein Reisebericht (9.6.20)

Dienstag, 9. Juni

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Tagebuch: Mk 10, 17-18
Als sich Jesus wieder auf den Weg machte, lief ein Mann auf ihn zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer der eine Gott.

Ein Impuls

Kaum sind sie aufgebrochen, müssen sie schon wieder anhalten. Markus notiert im Reisebericht weniger die Schönheit der Natur, als die vielen Begegnungen mit höchst unterschiedlichen Menschen: strenge Pharisäer, Kinder und nun dieser Mann auf der Suche nach dem ewigen Leben. Dass das Gespräch nicht einfach wird, zeigt schon die Einleitung. „Warum nennst du mich gut?“ Das ist abweisend. Ist Jesus denn nicht „gut‘‘? Gewiss ist er es. Doch das hilft dem Fragenden nicht. Er will ja etwas tun, um ewiges Leben zu erlangen. Aber indem er Jesus als „gut“ bezeichnet, schiebt er Jesus unter der Hand die Verantwortung zu: Du bist so gut, du bist so groß, du wirst mir mein Problem lösen.

Für hier und jetzt
Ora et labora – Gott bitten und selber etwas tun: Was kannst du heute für das Reich Gottes tun? Und sei es noch so klein.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

9-6-2020

 

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