Leben Üben (23.5.20)

Samstag, 23. Mai

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Johannes-Evangelium, 20, 24-29
Thomas, der Didymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

Leben: den Sprung wagen. Ein Impuls
Thomas und seine Zweifel. Zweifel sind ja nicht per se schlecht. Sie können helfen, sich nichts vorzumachen, die Dinge kritisch anzuschauen. Ein Glaube, der keine Zweifel kennt, ist eigentlich arm, weil er für selbstverständlich nimmt, was es nicht ist: Es ist nicht selbstverständlich zu glauben. Das braucht immer wieder die Entscheidung – und den Mut, es einfach zu tun, den Sprung zu wagen.

Der Weg in die Gegenwart
Blicke auf deine Gegenwart: Was ist jetzt dran? Was hat sich dir gezeigt? Bei dem Gedanken oder Wort, das dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.

Johannes

 

 

 

 

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