Leben Üben (15.5.20)

Freitag, 15. Mai

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Johannes-Evangelium, 20, 3-10
Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als Erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging jedoch nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Haupt Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Da ging auch der andere Jünger, der als Erster an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie hatten noch nicht die Schrift verstanden, dass er von den Toten auferstehen müsse. Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück.

Leben: sieht weiter. Ein Impuls
Der andere Jünger beugt sich vor und sieht. Petrus sieht die Leinenbinden und das Schweißtuch. Dann kommt der andere Jünger: Er sah und glaubte. Zwei Arten von Sehen beschreibt Johannes: Ein äußeres Sehen, das die Dinge wahrnimmt, und ein Sehen hinter die äußeren Dinge: Das leere Grab steht für mehr, es ist keine Höhle, sondern der Ort des Anfangs neuen Lebens. Für heute: Immer wieder einmal bewusst hinsehen und spüren, ob da noch etwas anderes zu sehen ist.

Der Weg in die Gegenwart
Blicke auf deine Gegenwart: Was ist jetzt dran? Was hat sich dir gezeigt? Bei dem Gedanken oder Wort, das dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.

Johannes

 

 

 

 

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