Römische Wege (28.3.20)

Samstag, 28. März

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SanPaoloinnenSeite

Der Ort:  San Paolo fuori le Mura, Seitenschiff
Wir sind mit Madeleine rüber ins rechte Seitenschiff getanzt. Durch die Säulenreihen geht der Blick in das Mittelschiff.

Der Impuls (Madeleine Delbrêl, Der Ball des Gehorsams)
Eines Tages, als du ein wenig Lust auf etwas anderes hattest,
Hast du den heiligen Franz erfunden
Und aus ihm deinen Gaukler gemacht.
An uns ist es, uns von dir erfinden zu lassen,
Um fröhliche Leute zu sein, die ihr Leben mit dir tanzen.

Um gut tanzen zu können – mit dir oder auch sonst,
Braucht man nicht zu wissen, wohin der Tanz führt.
Man muss ihm nur folgen,
Darauf gestimmt sein,
Schwerelos sein,
Und vor allem: Man darf sich nicht versteifen.
Man soll dir keine Erklärungen abverlangen,
Über die Schritte, die du zu tun beliebst,
Sondern ganz mit dir eins sein –  und lebendig pulsierend
Einschwingen in den Takt des Orchesters,
den du auf uns überträgst.
Man darf nicht um jeden Preis vorwärts kommen wollen.
Manchmal muss man sich drehen oder seitwärts gehen.
Und man muss auch innehalten können
Oder gleiten, anstatt zu marschieren.
Und das alles wären ganz sinnlose Schritte,
Wenn die Musik nicht eine Harmonie daraus machte.

Der Weg in die Gegenwart
Blicke auf deine Gegenwart: Was ist jetzt dran? Was hat sich dir gezeigt? Bei dem Gedanken oder Wort, das dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.

 

 

 

 

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