Markus. Ein Reisebericht (9.2.20)

Sonntag, 9. Februar

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Tagebuch: Mk 6, 35-44
Gegen Abend kamen seine Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen und es ist schon spät. Schick sie weg, damit sie in die umliegenden Gehöfte und Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können! Er erwiderte: Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Sollen wir weggehen, für zweihundert Denare Brot kaufen und es ihnen zu essen geben? Er sagte zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Geht und seht nach! Sie sahen nach und berichteten: Fünf Brote und außerdem zwei Fische. Dann befahl er ihnen, sie sollten sich in Mahlgemeinschaften im grünen Gras lagern. Und sie ließen sich in Gruppen zu hundert und zu fünfzig nieder. Darauf nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern, damit sie diese an die Leute austeilten. Auch die zwei Fische ließ er unter allen verteilen. Und alle aßen und wurden satt. Und sie hoben Brocken auf, zwölf Körbe voll, und Reste von den Fischen. Es waren fünftausend Männer, die von den Broten gegessen hatten.

Ein Impuls

„Schaut hin“ – so lautet das Motto des ökumenischen Kirchentages 2021, der in Frankfurt stattfinden wird. Markus hat diese Aufforderung aufgeschrieben im Bericht über die Brotvermehrung. „Geht und seht nach“, so übersetzt es die neue Einheitsübersetzung. Das Wunder hat eine Vorgeschichte: Das Nachschauen der Jünger.

Für hier und jetzt
Für heute – und für jeden Tag: Schau hin und entdecke, was da ist.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

9-2-2020

 

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