Ernte – Dank 2.10.2019

Mittwoch, 2. Oktober

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Der Text: Mk 4, 26-32

Der Text dieser Woche ist aus dem Markusevangelium: Mk 4, 26-32.

Er sagte: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät; dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst und der Mann weiß nicht, wie. Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre. Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da.

Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? Es gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät. Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse und treibt große Zweige, sodass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können.

Der Weg in den Text

Tag und Nacht, Wind, Regen, Sonne: Das Reich Gottes nimmt sich Zeit, um zu wachsen.

Es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst

Das Wachstum hat seinen eigenen Rhythmus. Nicht der Bauer gibt ihn vor, sondern die Natur. Geduldig schwingt er sich ein in diesen Wachstumsrhythmus.

Es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst.

Der Weg in die Gegenwart
Den Rhythmus des Lebens findest du eher als dass du ihn machst. Gewiss, Tag für Tag planen wir, gestalten wir, packen viel oder wenig in unsere Zeit, mal geht es schnell, mal geht es langsam. Doch dahinter ist noch ein eigener Rhythmus, es ist der Rhythmus der Seele, die sich zu Gottes Melodie bewegt. Vielleicht ist heute diese Impulszeit Gelegenheit, dem Seelenrhythmus zu lauschen. Gut möglich, dass da die anderen Rhythmen des Tages sich vordrängen. Dann sag ihnen einfach freundlich Hallo und schick sie in Gedanken vor die Tür, um wieder zu lauschen.

Vielleicht bist du auch an einer anderen Stelle hängen geblieben. Dann verweile dort und komme im Laufe des Tages immer wieder einmal darauf zurück, um ihrer Bedeutung nachzuspüren.

Der ganze Text: Mk 4, 26-32
Er sagte: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät; dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst und der Mann weiß nicht, wie. Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre. Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da.

Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? Es gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät. Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse und treibt große Zweige, sodass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können.

Audio ganzer Text:

 

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