Begegnungen – 28.2.2019

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Der Text Ester 4, 17
Mordechai und Ester beten. Das ist eine ganz besondere Form der Begegnung. Wie Ester und Mordechai, obwohl an verschiedenen Orten, sich begegnen und aus zwei Gebeten eins wird, das begleitet uns bis zum kommenden Samstag. In der Verszählung des Buches Ester übrigens werden beide Gebete als ein Vers gezählt.

Mordechai betete: Hör auf mein Flehen, hab Erbarmen mit deinem Erbbesitz. Und Ester betete: Denk an uns, Herr! Offenbare dich in der Zeit unserer Not!

Der Impuls
In dem langen Gebet der beiden finden sich Bitten, die wie Stoßgebete sind. „Höre auf mein Flehen!“ “Denk an uns!“ Ist Gott taub oder vergesslich? Ja, manchmal schweigt er, scheint tatenlos zu sein; eine dunkle Nacht der Seele. Doch der Urstrom der Liebe versiegt nicht. Das kurze Stoßgebet, es ist der Seele wie ein Licht, das zumindest kurz den Weg aufscheinen lässt. Offenbare dich, Gott, und gib uns Zeichen deiner Nähe.

Der Weg in die Gegenwart
„Du, Gott, denkst an mich.“ Mit diesem Gebet stelle dich den Tag über immer wieder einmal bewusst in Gottes Gegenwart.

 

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