Begegnungen – 27.2.2019

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Der Text Ester 4, 17
Mordechai und Ester beten. Das ist eine ganz besondere Form der Begegnung. Wie Ester und Mordechai, obwohl an verschiedenen Orten, sich begegnen und aus zwei Gebeten eins wird, das begleitet uns bis zum kommenden Samstag. In der Verszählung des Buches Ester übrigens werden beide Gebete als ein Vers gezählt.

Ester betete: Stattdessen wollen sie den Heiden den Mund öffnen, damit sie ihre nichtigen Götzen preisen und auf ewige Zeiten einen sterblichen König verherrlichen. Und Mordechai betete: Sie sind darauf aus zu vernichten, was von Anfang an dein Erbbesitz war. Übersieh dein Erbteil nicht, das du dir von den Ägyptern losgekauft hast! Und Ester betete: Überlass dein Zepter, Herr, nicht den nichtigen Götzen!

Der Impuls
Ja, es ist schief gelaufen, direkt in die Katastrophe. Betend beschönigen Mordechai und Ester nichts. Statt dem ewigen. lebendigen König zu huldigen, verehren Israeliten einen sterblichen Menschen. Daraus entsteht eine unheilige Allianz. Die Heiden übernehmen das Kommando, wollen das Volk vernichten. Doch Ester und Mordechai reagieren nicht mit Hass, weder auf ihre Geschwister im Volk Gottes, noch auf die mächtigen Heiden und ihre Götter. Sie legen ihre Sache in Gottes Hände, er soll auf sein Erbbesitz sehen und auf die Konkurrenz der Götter. Was den Israeliten widerfährt, betrifft direkt Gott. Sie bitten und flehen, aber sie bestimmen nicht über Gott. Das ist der erste Schritt aus der Haß-Spirale

Der Weg in die Gegenwart
Worum magst du Gott bitten? Er möge es auf seine Weise erfüllen.

 

 

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