gefragt 16.10.2018

Audio: Text und Impuls

Der Text Lk 17,11-19
Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa. 12Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Aussätzige entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen 13und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! 14Als er sie sah, sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Und während sie zu den Priestern gingen, wurden sie rein. 15Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme. 16Er warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte ihm. Dieser Mann war aus Samarien. 17Da sagte Jesus: Es sind doch alle zehn rein geworden. Wo sind die übrigen neun? 18Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden?19Und er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dir geholfen.

Der Impuls
In diesem Abschnitt finden sich viele Themen. Eines nur greife ich heraus: Jesus lenkt den Blick auf die Erwartungen. „Ist denn keiner umgekehrt?“ Das wäre doch zu erwarten gewesen, besonders von Mitgliedern des Volkes. Müssten nicht gerade sie Gott loben und ehren? Nicht zu erwarten war dieser Fremde: „außer diesem Fremden.“ Die Erwartung, dass Gott geehrt wird, wird erfüllt, aber anders. Wie ist das mit den Erwartungen? Sind sie dir fest geschrieben, oder kannst du dich auch mal irritieren lassen? Zeigt sich das Fremde mitunter erstaunlich nah?

Der Weg in die Gegenwart
Verweile bei dem Wort, Satz oder Gedanken aus der Begegnung Jesu mit den Aussätzigen, der dich anspricht.

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