Bilderwelten 21.9.2018

Audio: Text und Impuls

Der Text Mt 13, 1-9
An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees.2Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer.3Und er sprach lange zu ihnen in Form von Gleichnissen. Er sagte: Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen.4Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen sie.5Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; 6als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte.7Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat.8Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach.9Wer Ohren hat, der höre!

Der Impuls
„Er lehrte sie in Gleichnissen.“ In einem Kommentar habe ich den Gedanken gefunden, dass die Himmelreichgleichnisse nicht allein eine Erklärung seien, vielmehr werde dieses Reich in der Gegenwart lebendig. Das kann ich mir vorstellen: Wie die Menschen Jesus zuhören und er ein Bild aus ihrem Alltag gebraucht, wie die Aussaat zum Beispiel. Das erklärt etwas vom Himmelreich – und bei der nächsten Aussaat werden sie sich erinnern, an Jesus, an das Wachstum des Himmelreiches und an das, was sie spürten, als er seine Worte so großzügig ausstreute. Schau doch mal in deinen Alltag: Welches Bild findest du für das wachsende Reich Gottes? Ich freue mich auf Bilder in der Kommentarspalte :o)

Der Weg in die Gegenwart
Bleibe bei dem Bild, das du gefunden hast, oder bei einem Wort aus dem heutigen Text, das dich angesprochen hat und wiederhole es den Tag über immer wieder.

6 Comments

  1. Mit dem Reich Gottes ist es wie mit den Bio-Hirsebrei, den einen erzählst du davon und sie bezeichnen Bionahrung als Geschäftemachacherei und Hirse als Schweinefraß. Die Nächsten probieren die Hirse einmal, es schmeckt, aber sie wollen sich nicht weitet damit auseinander setzen. Wiederum andere finden es gerade uncool oder peinlich oder es herrscht Gruppenzwang, das sind die eigenen jugendlichen Kinder. Doch wie schön ist es zu sehen, wenn die eigenen Kinder 10-15 Jahre später selbst nur noch Bionahrung verzehren und die wertvollen Inhaltsstoffe z.b. von Hirse, Vollkorn, vegetartischer oder veganer Nahrung und Co. schätzen und Freunde haben, die es genauso handhaben. Dann wurde aus 1 + 1 nicht 2, sondern 11.

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  2. Einen Spiegel – sehe ich hinein und es gefällt mir ,was ich sehe? Muss ich kleine Fehler kaschieren ? Für wen kaschieren ? Für mich? Für andere ? Äußerlichkeiten …sind wichtig und auch nicht falsch – doch das Reine kommt von innen -pures Sein – pures Empfinden – da kann keiner Kaschieren- instinktiv spüren wir, wo Wasser gepredigt ,aber Wein getrunken wird – wir fühlen uns unwohl – Gott gibt uns die Gabe zu hinterfragen, nicht alles hinzunehmen – das Reich Gottes wächst für mich mit dem Rebellieren – das menschgemachte nicht immer hinzunehmen:- andere für dich machen lassen – so ähnlich wie die Skizze mit der Glühbirne über dem Kopf – einen Geistesblitz – selbst aktiv werden und auf seine Instinkte hören – grosses Thema – so vielseitig – vielen Dank –

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  3. Das Reich Gottes kann mir begegnen in ganz banalen alltäglichen Situationen, in einem Lächeln
    das mir entgegen kommt, mit einem Gefühl des Sich-Wohl-Fühlens.
    Habe mal gelesen, dass das Reich Gottes da ist, das Himmelreich da ist, wenn man einem Augenblick
    lang am liebsten die Welt anhalten möchte.

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  4. Darüber dachte ich am Freitag lange nach, und auch immer wieder….aber klar, wir erleben es täglich, wissen dass hier und jetzt und um uns herum durch uns etwas ensteht, dass der Reich Gottes „produziert“ wird, sich entwickelt, sich formt…und viele Bilder tauchen auf: in der Familie, in der Arbeit, in der Natur, in den Begegnungen und in der Geschichte…aber ein bestimmtes Bild sowie der Senfkorn, das war schwer festzulegen. Dennoch was aber mir an Bildern immer wieder zu sehen war, waren die jährlichen Surfspirits-Erlebnisse wo plötzlich alles klar wird, dass wir uns in der richtigen Richtung bewegen, dass hier was Neues entsteht, sich entwickelt, eingebettet und durchdrungen von Gottes Geist, sein Segen und seiner heiligen Kraft….Gottesdienste mit Surfbrettern im Meer, Menschen die durch das Leben von Wellen getragen werden, gropße Freude Teil der Schöpfung zu sein…usw…

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