Als hätt der Himmel die Erde still geküsst 11.7.2018

Audio: Text und Impuls

Das Gedicht: Paul Gerhardt, Geh aus, mein Herz, und suche Freud. Str. 8-10
8. Ich selber kann und mag nicht ruhn,
des großen Gottes großes Tun
erweckt mir alle Sinnen;
ich singe mit, wenn alles singt,
und lasse, was dem Höchsten klingt,
aus meinem Herzen rinnen.

9. Ach, denk ich, bist du hier so schön
und läßt du’s uns so lieblich gehn
auf dieser armen Erden;
was will doch wohl nach dieser Welt
dort in dem reichen Himmelszelt
und güldnen Schlosse werden!

10. Welch hohe Lust, welch heller Schein
wird wohl in Christi Garten sein!
Wie muß es da wohl klingen,
da so viel tausend Seraphim
mit unverdroßnem Mund und Stimm
ihr Halleluja singen?

Der Impuls
Die Schönheit und Großartigkeit der Schöpfung lässt singen. Das geht gar nicht anders. Franziskus ging das so, und immer wieder inspiriert die Schöpfung als Gleichnis Gottes, von den Psalmen zu Paul Gerhardt und bis heute, vielleicht auch dich? Magst du auch eine Strophe für den großen Lobgesang der Schöpfung schreiben? Wie Paul Gerhardt, wie Franz von Assisi.

Der Weg in die Gegenwart: Der heutige Abschnitt
Bei dem Wort, dem Satz, bei der Formulierung, die dich anspricht, verweile und komme den Tag über immer wieder einmal darauf zurück.

Audio II: Das ganze Gedicht

Sommergesang-Gerhardt

 

1 Comment

  1. Vor einem Feld voller Sonnenblumen fiel mir diese Strophe zu:

    Himmelwärts die Sonnenblume lacht
    und tanzt mit andern, welche Pracht,
    im leichtem Sommerwinde.
    Drum tu’s der Sonnenblume gleich,
    spür so hinein in Gottes Reich
    und lache, lebe, tanze .

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