Petrus – Leidenschaft für Himmel und Erde. 28.5.2018

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Der Text: Lk 5, 1-11
Als Jesus am Ufer des Sees Gennesaret stand, drängte sich das Volk um ihn und wollte das Wort Gottes hören 2Da sah er zwei Boote am Ufer liegen. Die Fischer waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze. 3Jesus stieg in das Boot, das dem Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus. 4Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: Fahr hinaus auf den See! Dort werft eure Netze zum Fang aus! 5Simon antwortete ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen. 6Das taten sie, und sie fingen eine so große Menge Fische, dass ihre Netze zu reißen drohten. 7Deshalb winkten sie ihren Gefährten im anderen Boot, sie sollten kommen und ihnen helfen. Sie kamen und gemeinsam füllten sie beide Boote bis zum Rand, sodass sie fast untergingen. 8Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte: Herr, geh weg von mir; ich bin ein Sünder. 9Denn er und alle seine Begleiter waren erstaunt und erschrocken, weil sie so viele Fische gefangen hatten; 10ebenso ging es Jakobus und Johannes, den Söhnen des Zebedäus, die mit Simon zusammenarbeiteten. Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen. 11Und sie zogen die Boote an Land, ließen alles zurück und folgten ihm nach.

Der Impuls
Die dritte Variante der Berufung des Petrus. Bei Lukas drängt sich schon das Volk um Jesus. Jesus braucht Raum, um das Wort Gottes zu verkünden. Petrus hört auch zu, von ganz nah sogar. Es ist ja sein Boot, in das Jesus gestiegen Petrus gibt Jesus Raum, damit dieser predigen kann, aber nicht nur ihm , sondern allen.

Jesus Raum geben, damit er das Wort verkünde. Gib Jesus Raum, heute, in dem Boot, mit dem du durch deinen Alltag fährst.

Der Weg in die Gegenwart
Psalm 57, 8: Mein Herz ist bereit, o Gott, mein Herz ist bereit.

1 Comment

  1. Sind wir nicht alle ein bisschen Petrus ? Wozu nochmal es versuchen – wenn man schon gescheitert ist ? Das wird nix – hören wir oft und denken es selbst …Auf ein neues klingt da schon positiver …hinfallen ist nicht schlimm – wenn man immer wieder aufsteht ….nur nicht liegen bleiben – Richtungswechsel – nicht immer in der Menge verweilen – einen Abstand bekommen – neu sortieren – weiter weg sein um die Dinge anders zu betrachten bzw. zu hören – alles aufgeben ? Manchmal ist ein scharfer Schnitt nötig um neu anzufangen – Ballast abwerfen – seinem inneren folgen- seiner Bestimmung – Berufung – einfach gehen – einfach machen – wie schwer es auch ist – es zulassen …

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