Zwischen Himmel und Erde – Die Fortsetzung. 11.5.2018

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Der Text: Apg 11, 19-26
Bei der Verfolgung, die wegen Stephanus entstanden war, kamen die Versprengten bis nach Phönizien, Zypern und Antiochia; doch verkündeten sie das Wort nur den Juden. 20Einige aber von ihnen, die aus Zypern und Zyrene stammten, verkündeten, als sie nach Antiochia kamen, auch den Griechen das Evangelium von Jesus, dem Herrn. 21Die Hand des Herrn war mit ihnen und viele wurden gläubig und bekehrten sich zum Herrn. 22Die Nachricht davon kam der Gemeinde von Jerusalem zu Ohren und sie schickten Barnabas nach Antiochia. 23Als er ankam und die Gnade Gottes sah, freute er sich und ermahnte alle, dem Herrn treu zu bleiben, wie sie es sich vorgenommen hatten. 24Denn er war ein trefflicher Mann, erfüllt vom Heiligen Geist und von Glauben. So wurde für den Herrn eine beträchtliche Zahl hinzugewonnen. 25Barnabas aber zog nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen. 26Er fand ihn und nahm ihn nach Antiochia mit. Dort wirkten sie miteinander ein volles Jahr in der Gemeinde und unterrichteten eine große Zahl von Menschen. In Antiochia nannte man die Jünger zum ersten Mal Christen.

Der Impuls
Im 11. Kapitel erfahren wir einiges über das, was es bedeutet, Christ zu sein. Da haben sie sich gefunden, haben sich gegenseitig unterstützt und gestärkt, miteinander den Glauben an Jesus geteilt. Doch dann werden sie versprengt. Sie verlieren sich in einem großen Gebiet. Und dennoch: Die Hand des Herrn war mit ihnen.

Kennst du Situationen des Sich-Verlierens?
Hast du vielleicht gerade da einmal die Hand des Herrn gespürt?

Der Weg in die Gegenwart
Du bist Christin durch und für die Liebe. (Madeleine Delbrêl)

 

3 Comments

  1. Ja, diese Situationen des „Sich-Verlierens“ kenne ich, ebenso das Spüren der Hand des Herrn. Und dennoch gibt es Zeiten im Leben, da kommt der große Drache, dieses Ungeheuer, es passiert „ungeheuer“-liches. Dann wünscht man sich „den“ Georg, der den Drachen besiegt. Doch in unserer Zeit wüten gerade zu viele Drachen, die Georg bezwingen muss. Leider verweist Georg dann auf einen anderen Drachen, der „den“ Drachen …..verteidigt?
    Es funktioniert nicht mehr wie in „deus caritas est“ von Papst Benedikt XVI, wo es heißt „[…] in der Kirche selbst kein Kind Not
    leiden darf. In diesem Sinn gilt das Wort aus dem Galaterbrief: ,deshalb wollen wir so lange wir noch Zeit haben allen Menschen Gutes tun, besonders aber den Hausgenossen des Glaubens‘ (6,10) „.
    Ist die Zeit schon abgelaufen? Wüten schon zuviele Drachen getarnt als „Hausgenossen“ und spucken zerstöretisches Feuer, anstatt Flämchen der Liebe zu verteilen? Ist es schon so, wie Paul Zulehner sagt, dass man meinen könnte „Jesus kopft von innen an unsere Herzenstüren, damit wir ihn rauslassen aus dem Mief der Selbstbezogenheit“….

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  2. Ja, das habe ich schon sehr oft erlebt.
    Aber ein Brandung, wie die letzte Erlebte….

    …,das Lied drückt es aus:

    Da kann man nur vertrauen, dass er einem in Gewässer zieht, die heilend sind….

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