3.9.26 Strassenkunst – Blog und Podcast im Sommer

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Strassenkunst

Im Hof des Museums der Weltkulturen bieten Stände Essen aus aller Welt an. Der Magen überzeugt mich, dass es eine gute Gelegenheit zur Rast ist, und ich entscheide mich für den Stand mit einem venezolanischen Hähnchenburger. Alles wird frisch zubereitet, so dass man etwas warten muss, bis der Vorname aufgerufen wird. In all dem Trubel und im Hintergrund die afrikanische Band muss man genauer hinhören, um den Aufruf nicht zu verpassen. Ich glaube, meinen Namen gehört zu haben. Eine Frau neben mir ebenfalls und es entsteht kurze Verwirrung. „Lola“ wurde aufgerufen, nicht „Olaf“. Wir lachen, stellen uns kurz vor, und Lola nimmt ihre Portion entgegen. Nicht viel später kommt auch mein Burger.

Ein Impuls

Ohne die Verwechselung hätten wir einfach nebeneinander gestanden. So aber kam es zu einer kurzen Begegnung. Der Name gehört zu uns. Jesaja, einer der großen Propheten Israels, hat das erkannt, mehr noch: erfahren. Er spricht über die Jahrhunderte hinweg Mut zu: Jetzt aber – so spricht der HERR, / der dich erschaffen hat, Jakob, / und der dich geformt hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst, / ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir! (Jes 43)

Verweilen in der Gegenwart

In der Welt sein: Gib acht auf das Lebendige um dich herum. Jetzt oder im Laufe des Tages, oder erinnere dich an einen lebendigen Moment des letzten Tages.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.