5.7.26 Goldstaub – Lebensspuren im Alltag. Die Fortsetzung

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Etwas goldener Staub

Aus dem Römerbrief des Paulus, angeregt durch die Lesung vom heutigen Sonntag und in der Luther-Übersetzung:

Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, da ja Gottes Geist in euch wohnt. … Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater! Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.

Ein Impuls

Johann Sebastian Bach hat den Anfang kongenial vertont in der Motette „Jesu meine Freude“ und ihm seine Leichtigkeit gegeben. Gewiss, in den Versen dazwischen wird es wieder schwer. Doch die Grundaussage bleibt: Der Geist ist Freiheit, Lebenskraft, Schöpfergeist, Hauch Gottes, Gottes Leichtigkeit. Denn Gott ist nicht schwer.

Verweilen in der Gegenwart

Lebendige Worte. Ein Segen für die Woche, von Simone Müller:

Zeit zum Durchatmen –
Ruach – Atem – Lebenskraft – stetiger Begleiter.
Jetzt ist Zeit, das alles einzuatmen
und auszuatmen,
dem Luftstrom anzuvertrauen, was gehen darf.
Dazu segne uns G*tt,
immer-da.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.