18.8.26 Strassenkunst – Blog und Podcast im Sommer

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Strassenkunst

Ich bin mit dem Fahrrad unterwegs. Die Ampel ist gerade rot geworden und während ich warte, lasse ich den Blick schweifen. Die Ostzeil ist nicht die schönste Gegend von Frankfurt, so sagt man nicht ganz zu Unrecht. Hier jedoch entdecke ich ein Haus, das den Bombenhagel überstanden hat. Reich verziert ist es mit Figuren, Simsen und Erkern. Ich verweile einen Moment bei der Schönheit des Ensembles. Dann springt die Ampel auf Grün und ich trete wieder in die Pedale.

Ein Impuls

Schönheit kann man nur schwer allgemeingültig definieren. Vielleicht kann man sagen, es ist etwas, das mich besonders anspricht, bei dem ich gerne verweile, und sei es für einen Augenblick. Schönheit zeigt, dass es mehr als Funktion gibt. Das „Magis“ das Mehr“ des Ignatius von Loyola ist dann nicht fern. Das Schöne verweist auf dieses Magis und letztlich auf Gott.

Verweilen in der Gegenwart

Der konkrete Ort: Nimm den Ort wahr, an dem du jetzt bist, als wäre es das erste Mal. Dann nimm dich wahr, wie du an diesem konkreten Ort bist. Für ein paar Augenblicke einfach da sein wollen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.