
Sonntag, 21. Juni
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Etwas goldener Staub
Aus dem „Segen, das Herz zu öffnen“ von Jan Richardson, in ihrem Buch „How the stars get in your bones“.
Es mag dich überraschen,
wie leise dieser Segen
ankommt.
Kein Hämmern an der Tür
Kein Läuten
der Glocke.
Er hat keine Warnung
gegeben,
hat keine Nachricht
im Voraus gesendet
Doch mit einer Plötzlichkeit,
die irgendwie nicht
überraschend ist,
ist er da
auf der Schwelle
deines Herzens.
Ein Impuls
Plötzlich ist er da: Der Segen, der besondere Moment, eine Berührung, die ins Herzinnere geht. Sie überrascht und doch wieder nicht nicht, weil es sich stimmig anfühlt. Diese Momente stellen sich ein, mit einem alten Wort: Sie sind eine Gnade. Aber es ist keine übergriffige Gnade, sondern eine, die wartet, an der Schwelle des Herzens. Es ist eine Einladung, die Schwelle des Herzens wahrzunehmen.
Verweilen in der Gegenwart
Lebendige Worte. Ein Segen für die Woche, der Segen Jakobs: Siehe, ich bin mit dir, ich behüte dich, wohin du auch gehst, und bringe dich zurück in dieses Land. Denn ich verlasse dich nicht
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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