20.6.26 Goldstaub – Lebensspuren im Alltag. Die Fortsetzung

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Etwas goldener Staub

Aus dem Buch Genesis: Jakob zog aus Beerscheba weg und ging nach Haran. Er kam an einen bestimmten Ort und übernachtete dort, denn die Sonne war untergegangen. Er nahm einen von den Steinen dieses Ortes, legte ihn unter seinen Kopf und schlief dort ein. Da hatte er einen Traum: Siehe, eine Treppe stand auf der Erde, ihre Spitze reichte bis zum Himmel. Und siehe: Auf ihr stiegen Engel Gottes auf und nieder. Und siehe, der HERR stand vor ihm und sprach: Ich bin der HERR, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks. Das Land, auf dem du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben. Deine Nachkommen werden zahlreich sein wie der Staub auf der Erde. Du wirst dich nach Westen und Osten, nach Norden und Süden ausbreiten und durch dich und deine Nachkommen werden alle Sippen der Erde Segen erlangen. Siehe, ich bin mit dir, ich behüte dich, wohin du auch gehst, und bringe dich zurück in dieses Land. Denn ich verlasse dich nicht, bis ich vollbringe, was ich dir versprochen habe. Jakob erwachte aus seinem Schlaf und sagte: Wirklich, der HERR ist an diesem Ort und ich wusste es nicht.

Ein Impuls

Im Blog ist dieser Traum Jakobs und sein Staunen schon hier und da aufgetaucht. Diese Stelle aus dem ersten Buch der Bibel begleitet mich schon länger. Das auszuführen, würde hier den Rahmen sprengen. Der Abschnitt lädt ein, sich in die Szene zu begeben und sie vor dem inneren Auge lebendig werden lassen. Was findet deine Aufmerksamkeit? Dort verweile. Oder nimm das Staunen des Jakob: Der Herr ist an diesem Ort und ich wusste es nicht, und schaue auf die vergangene Woche. Vielleicht hat sie auch einen unbemerkten Gottesort.

Verweilen in der Gegenwart

Lebendiges Wasser: Wasser ist Leben. Trinke bewusst etwas Wasser und spüre dem Geschmack nach.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.