28.5.26 Goldstaub – Lebensspuren im Alltag. Die Fortsetzung

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Etwas goldener Staub

Nach längerer Zeit hat sich die kleine Kontemplationsgruppe wieder getroffen. Bisher waren wir in der Meditationskirche, nun mussten wir umziehen und sind an einem neuen Ort. Wie setzen wir uns hin, wo waren nochmal die Meditationskissen? sind Fragen, die kommen. Schließlich finden alle ihren Platz und die Kontemplation beginnt mit einer Körperwahrnehmung. Dann folgt die Zeit des Schweigens. Nebenan im Garten sind Stimmen zu hören. Die Nachbarn genießen den Sommerabend im Mai. In meiner Wahrnehmung ist es immer einer, der spricht. Ich gehe wieder zurück in den Atem, bis wieder die Stimmen an mein Ohr dringen. Sie sind immer da, doch merkwürdigerweise stören sie nicht.

Ein Impuls

Was mir bei meiner Kontemplation durch den Kopf ging: Das ist ganz ähnlich mit den Zerstreuungen, die ich habe. Irgendwie sind die auch immer da. Oft ist es ein Gedanke, der immer wieder kommt. Ich nehme sie wahr und irgendwann werden die Zerstreuungen zu einem Hintergrundgeräusch. Das sind die Momente, wo ich einfach da bin inmitten der Zerstreuung.

Verweilen in der Gegenwart

Lebendiges Außen: Gib acht auf das Lebendige um dich herum. Jetzt oder im Laufe des Tages, oder erinnere dich an einen lebendigen Moment des letzten Tages.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.