
Sonntag, 12. Juli
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Etwas goldener Staub
Aus dem Propheten Jesaja, die erste Lesung des heutigen Sonntags:
So spricht der Herr: Wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, ohne die Erde zu tränken und sie zum Keimen und Sprossen zu bringen, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, ohne zu bewirken, was ich will, und das zu erreichen, wozu ich es ausgesandt habe. (Jes 55, 10-11)
Ein Impuls
So ist das mit dem Goldstaub: Er verändert und kehrt zurück, wie das Wort, von dem der Prophet Jeasja spricht. Ein gutes Vierteljahr hat uns der goldene Staub begleitet und es gibt immer noch so viel zu entdecken. Ab Morgen möchte ich das den Sommer über tun unter der Überschrift „Straßenkunst“ und im Straßenstaub, den Melodien eines Spielmanns, der Kunst eines Jongleurs und was sich sonst noch finden wird, weiterhin etwas Goldstaub Gottes suchen. Für heute dieser Text des Jesaja und vielleicht fällt dir eine Begebenheit ein, wo das Wort Gottes durch dich hindurchgegangen ist, wie der Regen und Schnee durch die Erde.
Verweilen in der Gegenwart
Lebendige Worte. Ein Segen für die Woche, Psalm 121:
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.
Er lässt deinen Fuß nicht wanken; er, der dich behütet, schläft nicht.
Nein, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
Der Herr ist dein Hüter, der Herr gibt dir Schatten; er steht dir zur Seite.
Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden noch der Mond in der Nacht.
Der Herr behüte dich vor allem Bösen, er behüte dein Leben.
Der Herr behüte dich, wenn du fortgehst und wiederkommst, von nun an bis in Ewigkeit.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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