
Mittwoch, 8. Juli
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Etwas goldener Staub
Wir waren zu dritt online zusammen, um ein Wochenende zu Focusing und Spiritualität zu planen. Darüber hinaus war es schön, sich wieder einmal zu sehen, denn wir leben verstreut in Deutschland. Jeder erzählt etwas, wie es gerade ist. Da habe ich in den Impuls mitgenommen, mal wieder Leonard Cohen zu hören. Im Blog kam er schon einige Male vor. Eine Zeile aus „Anthem“ findet heute den Weg hierher: Forget Your perfect offering“, vergiss deine perfekte Opfergabe.
Ein Impuls
Es ist eine Illusion, dass alles perfekt sein kann, weder hier auf Erden noch in Bezug auf Gott. Mit Blick auf Gott ist Perfektion ein hoffnungsloses Unterfangen und ein unnützes dazu. Sei du selbst, mit deinen Grenzen, mit dem Unvollkommenen, das vielleicht auch lastet. Gott kennt dein Potential und du musst nicht perfekt sein. Forget Your perfect offering. Es hat mit Grenzen tun, die anzunehmen nicht immer leicht ist. Vergiss die perfekte Opfergabe, nimm das, was da ist und was jetzt geht. Das reicht. So ähnlich lautet die Zeile davor in Cohens Anthem: Ring the bells that still can ring. Läute die Glocken, die noch klingen.
Verweilen in der Gegenwart
Lebendiges Innen: Gib acht auf dich. Wie ist es jetzt? Schenke dir einen freundlichen Blick. Für ein paar Augenblicke bleibe einfach bei dir.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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