Montag, 5. Mai

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Ein Alltagsweg
An einem Sonntag, wo nicht viel los ist, fällt dieses Gefährt vielleicht etwas mehr auf. Ich besitze auch so eines. Praktisch ist es schon, weil es den Transport erleichtert. Je nach Untergrund ist es auch eine Herausforderung. „Klack, klack, klack!“ rattert er hinter seinem Besitzer: Der Rollkoffer.
Ein Impuls
Der Verstand zieht mitunter einen großen Rollkoffer an Gedanken hinter sich her. Gerade wenn es stiller um mich herum und in mir wird, klackern die Gedanken lauter. Sich zu konzentrieren, fällt dann nicht immer leicht. Der Gedankenkoffer gehört zu mir. Aber ich kann ihn für einen Moment auch einfach stehen lassen, Pause machen und die Füße drauflegen. Das kann man nämlich mit einem Rollkoffer auch tun.
Verweilen in der Gegenwart
Maria Magdalena lässt sich von Jesus aufhalten. Halte einen Moment inne. Nimm wahr, wie es jetzt ist. So ist es jetzt. Für ein paar Atemzüge bleibe bei deinem Atem. Mit einem guten Atemzug brich auf zu dem, was jetzt ansteht.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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