6.6. Spuren des Geistes. Der Blog nach Pfingsten

Dienstag, 6. Juni

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Spurensuche: Dan 2, 1. 27 – 28

Im zweiten Jahr der Herrschaft Nebukadnezzars hatte dieser einen Traum. Sein Geist wurde davon so beunruhigt, dass er nicht mehr schlafen konnte… Daniel antwortete dem König: Weise und Wahrsager, Zeichendeuter und Astrologen vermögen dem König das Geheimnis, nach dem er fragt, nicht zu enthüllen. 28 Aber es gibt im Himmel einen Gott, der Geheimnisse offenbart; er ließ den König Nebukadnezzar wissen, was am Ende der Tage geschehen wird.

Ein Impuls

Der Geist des Menschen kann unsicher sein, unruhig oder unbeständig. So ergeht es Nebukadnezzar, dem König der Chaldäer. Sein Geist ist unruhig wegen eines Traumes. Niemand kann den Traum deuten, außer Daniel. Er vermag es, weil er sich Gottes Geist öffnet. Manchmal braucht es einen anderen Menschen, um den eigenen Geist zu beruhigen. Nicht alles kann ich mir alleine deuten. Bonhoeffer hat es einmal so gesagt: Christus im Bruder sieht mehr als Christus im eigenen Herzen.

Der Weg in die Gegenwart

Atmen und einen bewussten Schritt tun.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.