Lukas. Tagebuch eines Landarztes

Dienstag, 1. März

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Der Text: Lk 10, 38 – 42

Als sie weiterzogen, kam er in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn gastlich auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu. Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen zu dienen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat den guten Teil gewählt, der wird ihr nicht genommen werden.

Ein Impuls

Morgen beginnt der Blog zur Fastenzeit. Heute ist der Text noch einmal die ganze Erzählung von Maria und Marta, zum Abschluss der Lukas – Reihe, die später wieder aufgenommen wird. Erinnert sei auch an die Geschichte, die zuvor in Lukas‘ Tagebuch steht: das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Beide gehören zusammen. Die Kontemplation braucht das Handeln und das Handeln die Kontemplation, sonst wird das eine purer Aktionismus und das andere bleibt frömmelnd an der Oberfläche. Maria und Marta sind Schwestern, wie Aktion und Kontemplation, bete und arbeite.

Der Weg in die Gegenwart

Innehalten. Atmen. Weitergehen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.