Lukas – Tagebuch eines Landarztes (7.6.2021)

Montag, 7. Juni – aktualisierte Fassung

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Der Text: Lk 5, 17 -19
Und es geschah eines Tages, als Jesus lehrte, saßen Pharisäer und Gesetzeslehrer dabei; sie waren aus allen Dörfern Galiläas und Judäas und aus Jerusalem gekommen. Und die Kraft des Herrn war mit ihm, sodass er heilen konnte. Und siehe, Männer brachten auf seinem Bett einen Menschen, der gelähmt war. Sie wollten ihn ins Haus bringen und vor Jesus hinlegen. Weil es ihnen aber wegen der Volksmenge nicht möglich war, ihn hineinzubringen, stiegen sie aufs Dach und ließen ihn durch die Ziegel auf dem Bett hinunter in die Mitte vor Jesus hin.

Ein Impuls
Nicht nur das Volk kommt, auch die Schriftkundigen haben sich eingefunden. Die Kraft Gottes war mit Jesus. Jesus heilt. Das führt Lukas nicht weiter aus. Wohl aber diese wirklich außergewöhnliche Begebenheit: Ein Gelähmter, der immerhin Menschen hat, die ihn tragen und die mit ihm fühlen. Sie haben die gleiche Hoffnung, dass Jesus heilt. Vielleicht sind sie auch die Hoffnungsträger für den Gelähmten. Aber der Weg zu Jesus ist versperrt. Sie müssen einen anderen, unkonventionellen Weg suchen. Mut und Kreativität haben sie. Da ist auf sie auch etwas von der Kraft Gottes, die mit Jesus war, geströmt. Jene Kraft, die wir den heiligen Geist nennen und die uns nicht aufgeben lässt, gerade wenn Gott unerreichbar erscheint, weil der Alltag mal wieder so vollgestellt ist.

Der Weg in die Gegenwart
„Den Zeitstaub zusammenkehren“ sagt Madeleine Delbrêl, um die Momente für ein Gebet, einem bewussten Atem, einem kurzen Innehalten zu finden.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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