Lukas – Tagebuch eines Landarztes (15.2.2021)

Montag, 15. Februar

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Der Text: Lk 5, 6-10a
Das taten sie und sie fingen eine große Menge Fische; ihre Netze aber drohten zu reißen. Und sie gaben ihren Gefährten im anderen Boot ein Zeichen, sie sollten kommen und ihnen helfen. Sie kamen und füllten beide Boote, sodass sie fast versanken. Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte: Geh weg von mir; denn ich bin ein sündiger Mensch, Herr! Denn Schrecken hatte ihn und alle seine Begleiter ergriffen über den Fang der Fische, den sie gemacht hatten; ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die mit Simon zusammenarbeiteten.

Ein Impuls
Jesus sprengt menschliche Vorstellungskraft. So war es in den Synagogen und Häusern, wo er viele heilte. So war es bei der Rede vom Boot aus. So ist es jetzt, nachdem sie so viel gefangen haben, dass die Boote unterzugehen drohten. Doch der Schrecken bezieht sich nicht auf die Menge an Fischen. Simon ist ergriffen, weil er ahnt, dass dieser Jesus mehr, sehr viel mehr ist als ein redegewandter Rabbi. Hier geht es um Gott. Deshalb fällt Simon auf die Knie, wird sich nur zu sehr bewusst, dass er ein Mensch ist und Schrecken ergreift ihn. Wie Elija, wie Mose und Jakob erkennt Petrus, dass er an einem Gottesort ist. Das Boot wird zum Tempel.

Der Weg in die Gegenwart
Gibt es in deinem Alltag einen Gottesort?

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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