Markus. Ein Reisebericht (10.10.20)

Samstag, 10. Oktober

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Tagebuch: Mk 15, 24-28
Dann kreuzigten sie ihn. Sie verteilten seine Kleider, indem sie das Los über sie warfen, wer was bekommen sollte. Es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten. Und eine Aufschrift gab seine Schuld an: Der König der Juden. Zusammen mit ihm kreuzigten sie zwei Räuber, den einen rechts von ihm, den andern links.

Ein Impuls
Nichts bleibt ihm. Auch die Kleider rauben sie ihm. Seine Schuld: König der Juden steht wie ein Spottvers über ihn geschrieben. Er wollte menschlich leben, das ist seine Schuld. Neben ihm die zwei Räuber, ihre Namen notiert Markus nicht. „Er wurde zu den Verbrechern gerechnet“ hat jemand in Markus Notizbuch später dazu geschrieben. Menschliches Leben, mit ein paar geschickten Tricks zählt es auf einmal nicht mehr. Verbrecher, die gehören fort, bis heute, wo Flüchtlinge zu Verbrechern werden.

Für hier und jetzt
Für einen anderen mittragen – vielleicht ist heute Gelegenheit dazu.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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