Markus. Ein Reisebericht (13.8.20)

Donnerstag, 13. August

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Tagebuch: Mk 13, 14-20
Wenn ihr aber den Gräuel der Verwüstung an dem Ort seht, wo er nicht stehen darf – der Leser begreife – , dann sollen die Bewohner von Judäa in die Berge fliehen; wer gerade auf dem Dach ist, soll nicht hinabsteigen und hineingehen, um etwas aus seinem Haus zu holen; und wer auf dem Feld ist, soll nicht zurückkehren, um seinen Mantel zu holen. Weh aber den Frauen, die in jenen Tagen schwanger sind oder ein Kind stillen! Betet darum, dass es nicht im Winter geschieht! Denn jene Tage werden eine Drangsal sein, wie es sie nie gegeben hat, von Anfang der Schöpfung, die Gott geschaffen hat, bis heute, und wie es auch keine mehr geben wird. Und wenn der Herr die Tage nicht verkürzt hätte, dann würde kein Mensch gerettet; aber um seiner Auserwählten willen hat er die Tage verkürzt.

Ein Impuls
Markus malt das Bild vom Ende, die Apokalypse. Das sind gewaltige Bilder. Wie kann man sie aushalten, wie sich ihnen nähern? Romano Guardini hat in seinem Kommentar zur Offenbarung des Johannes geschrieben, dass die Sprache das Unsagbare versucht auszudrücken, was passiert, wenn Gottes Ewigkeit in menschliche Zeit einbricht. „Kein Mensch würde gerettet“ beschreibt es Markus, mit einem großen ABER: Gott ermöglicht es, dass wir nicht vergehen, wenn er kommt.

Für hier und jetzt
Mit dem heutigen Text im Hintergrund die Bitte des Vater Unser: Dein Reich komme.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

13-8-2020

 

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