Markus. Ein Reisebericht (2.8.20)

Sonntag, 2. August

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Tagebuch: Mk 12, 35-37
Als Jesus im Tempel lehrte, sagte er: Wie können die Schriftgelehrten behaupten, der Christus sei der Sohn Davids? Denn David hat, vom Heiligen Geist erfüllt, selbst gesagt: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten, bis ich dir deine Feinde unter die Füße lege! David selbst also nennt ihn Herr. Wie kann er dann sein Sohn sein?

Ein Impuls
Es scheint, als habe Markus das eine und andere erst einmal auf einen Zettel geschrieben, bevor es ins Buch kam. Zettel können schon mal umherfliegen. Irgendwann hat Jesus etwas über David gesagt, Markus fügt es hier ein, ein wenig unvermittelt nach den Fragen vorher. Der Christus, der Gesalbte, ist der Messias, der Gesandte. Aber nicht David ist derjenige, der ihn sendet oder ihn mit Königswürde salbt, auch wenn er der große König Israels war. Gott selbst sendet und salbt ihn. Wer der Messias ist behandelt Markus als ein Geheimnis, das er erst am Ende seines Reiseberichtes enthüllen wird. Hier macht er eine Andeutung, dass der Messias größer ist als David.

Für hier und jetzt
Christus, Messias, der Gesalbte, der Gesandte sind vielleicht im Laufe der Zeit zu Wörtern geworden, die weit weg und fremd sind. Aber vielleicht hast du ein Wort, das dir Jesus beschreibt, ganz nah und persönlich.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

2-8-2020

 

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