Markus. Ein Reisebericht (4.6.20)

Donnerstag, 4. Juni

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Tagebuch: Mk 9, 42-48
Wer einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde. Wenn dir deine Hand Ärgernis gibt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer. Und wenn dir dein Fuß Ärgernis gibt, dann hau ihn ab; es ist besser für dich, lahm in das Leben zu gelangen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden. Und wenn dir dein Auge Ärgernis gibt, dann reiß es aus; es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes zu kommen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.

Ein Impuls

Da hat Markus etwas sehr Sperriges in sein Reisetagebuch notiert. Die Hölle als Drohkulisse für Fehlverhalten? Du kannst dich gewaltig irren, diese Gefahr gibt es. Der Weg Richtung Himmelreich kann einiges abverlangen und Spuren hinterlassen. Strahlendglatte Supermänner und – frauen werden offensichtlich nicht gesucht, wohl aber Menschen, die die Spuren des Lebens und ihrer Suche tragen.

Für hier und jetzt
Wie ist das mit der Prioritätensetzung, würde Markus vielleicht heute formulieren. Was bist du bereit einzusetzen? Ignatius von Loyola fragt nach den „Anhänglichkeiten“ und wie weit sie einen besitzen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

4-6-2020

 

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