Ernte – Dank 23.10.2019

Mittwoch, 23. Oktober

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Der Text: Lk 12, 16-21

Und er erzählte ihnen folgendes Gleichnis: Auf den Feldern eines reichen Mannes stand eine gute Ernte. Da überlegte er bei sich selbst: Was soll ich tun? Ich habe keinen Platz, wo ich meine Ernte unterbringen könnte. Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte unterbringen. Dann werde ich zu meiner Seele sagen: Seele, nun hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iss und trink und freue dich! Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann das gehören, was du angehäuft hast? So geht es einem, der nur für sich selbst Schätze sammelt, aber bei Gott nicht reich ist.

Der Weg in den Text

Von der reichen Ernte ist er wohl selbst überrascht. Damit hätte er nicht gerechnet. Obwohl er rechnen ganz gut kann, denn schnell weiß er, dass er für diese Ernte kein Platz hat.

Ich habe keinen Platz, wo ich meine Ernte unterbringen könnte. Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen;

Er versucht sein Problem zu lösen mit der Art des Denkens, die er gewohnt ist. Er baut größere Scheuern, die passen. Scheinbar nur, wie der Mann und wir am Ende erfahren. Diese Ernte passt nicht in herkömmliche Scheunen und gewohntes Denken.

Ich habe keinen Platz, wo ich meine Ernte unterbringen könnte. Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen;

Der Weg in die Gegenwart
Vorräte anlegen, das kann etwas Gutes sein und eine ganz große Versuchung, zumindest mit Blick auf das Himmelreich. Das lässt sich nämlich nicht einlagern. Das ist kein Vorrat, aus dem man sich einfach bedienen könnte. Strukturen, Traditionen – auch in der Kirche gibt es viele Scheunen. Manchmal sind wir doch mehr mit dem Bau der Scheune beschäftigt anstatt das Korn wieder zu säen.

Vielleicht bist du auch an einer anderen Stelle hängen geblieben. Dann verweile dort und komme im Laufe des Tages immer wieder einmal darauf zurück, um ihrer Bedeutung nachzuspüren.

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