Ernte – Dank 22.10.2019

Dienstag, 22. Oktober

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Der Text: Lk 12, 16-21

Und er erzählte ihnen folgendes Gleichnis: Auf den Feldern eines reichen Mannes stand eine gute Ernte. Da überlegte er bei sich selbst: Was soll ich tun? Ich habe keinen Platz, wo ich meine Ernte unterbringen könnte. Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte unterbringen. Dann werde ich zu meiner Seele sagen: Seele, nun hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iss und trink und freue dich! Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann das gehören, was du angehäuft hast? So geht es einem, der nur für sich selbst Schätze sammelt, aber bei Gott nicht reich ist.

Der Weg in den Text

Dieses Wachstumsgleichnis lenkt den Blick auf die Ernte: Was ist zu tun, wenn die Saat aufgegangen ist, das Wachstum ertragreich war?

Da überlegte er bei sich selbst: Was soll ich tun? Ich habe keinen Platz, wo ich meine Ernte unterbringen könnte. Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte unterbringen.

Was soll ich tun? Er schaut allein auf sich und sein Luxusproblem. Er ist auf einmal so reich, dass alles, was bisher war unwichtig erscheint. Es muss weichen für Größeres.

Da überlegte er bei sich selbst: Was soll ich tun? Ich habe keinen Platz, wo ich meine Ernte unterbringen könnte. Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte unterbringen.

Der Weg in die Gegenwart
Stell dir vor, du bist eine Beraterin oder Berater dieses Menschen mit der überragenden Ernte und er fragt dich: Was soll ich tun? Was würdest du ihm antworten? Und wenn er seine Lösung präsentiert, alles abzureißen und größer zu bauen, was würdest du sagen – oder still bei dir denken?

Vielleicht bist du auch an einer anderen Stelle hängen geblieben. Dann verweile dort und komme im Laufe des Tages immer wieder einmal darauf zurück, um ihrer Bedeutung nachzuspüren.

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