alltäglich – 11.6.2019

Wohnen

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Der Text: Gen 13, 1-5
Abram zog von Ägypten in den Negeb hinauf, er und seine Frau mit allem, was ihm gehörte, und mit ihm auch Lot. Abram hatte einen sehr ansehnlichen Besitz an Vieh, Silber und Gold. Er ging von einem Lagerplatz zum anderen weiter, vom Negeb bis nach Bet-El, bis zu der Stätte, an der anfangs sein Zelt gestanden hatte, zwischen Bet-El und Ai, der Stätte, an der er früher den Altar errichtet hatte. Dort rief Abram den Namen des HERRN an. Auch Lot, der mit Abram ging, besaß Schafe und Ziegen, Rinder und Zelte.

Der Impuls:
Das Zelt aufschlagen, mit der Herde an einem Ort verweilen, dann wieder alles einpacken, aufbrechen und am neuen Ort das Zelt wieder errichten, das war der Alltag von Nomaden wie Abram und Lot. Sie folgen den Weideplätzen und Quellen, im Rhythmus der Herden. Sie tun das, was eben zu ist und auch, was getan werden kann. Da liegt vielleicht ein Unterschied zu heute, wo der Alltag oft verdichtet ist, der Rhythmus leicht aus dem Takt gerät. Abram und Lot kannten das auch, sie werden sich nämlich trennen, weil ihre Herden zu groß geworden sind, als dass beide miteinander ziehen könnten. Du kannst den Rhythmus deines Tages einmal in den Blick nehmen, wie schnell oder langsam ist er, wo bestimmst du ihn, wo wird er dir bestimmt, wie bei Abram und Lot von den Herden?

Der Weg in die Gegenwart
Verweilen bei dem, was sich dir gezeigt hat.

 

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