Lebensbilder – Der Osterblog 10.6.2019

Feuer

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Der Text: Die Pfingstsequenz
Komm herab, o Heil’ger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not,

In der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

Ohne dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit bestehn,
deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit.

Amen. Halleluja.

Der Impuls: Apg 2, 1-12
Der lateinische Text der Pfingstsequenz wird Stephan Langton zugeschrieben. Dieses Lobgebet wird in der Messe vor dem Evangelium gesprochen oder gesungen. Am Anfang erklingt viermal der ruf „Komm“, flehentlich oder dem Geist Mut machend, komm! Nimm die etwas Zeit, wohin möge der Geist kommen, jetzt, in den Alltag, der wieder vor der Tür steht? Und was möge er dir tun? Veni Sancte Spiritus – Komm, heiliger Geist

Der Weg in die Gegenwart
Verweilen bei dem, was sich dir gezeigt hat.

 

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