Begegnungen – 12.2.2019

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Der Text 1 Kön 17, 11 – 14
Als die Witwe wegging, um das Wasser zu holen, rief Elija ihr nach: Bring mir auch einen Bissen Brot mit! Doch sie sagte: So wahr der HERR, dein Gott, lebt: Ich habe nichts mehr vorrätig als eine Handvoll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug. Ich lese hier ein paar Stücke Holz auf und gehe dann heim, um für mich und meinen Sohn etwas zuzubereiten. Das wollen wir noch essen und dann sterben. Elija entgegnete ihr: Fürchte dich nicht! Geh heim und tu, was du gesagt hast! Nur mache zuerst für mich ein kleines Gebäck und bring es zu mir heraus! Danach kannst du für dich und deinen Sohn etwas zubereiten; denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Der Mehltopf wird nicht leer werden und der Ölkrug nicht versiegen bis zu dem Tag, an dem der HERR wieder Regen auf den Erdboden sendet.

Der Impuls
Was die Witwe besitzt, das reicht nur noch zum Sterben. Elija will ihr zeigen, dass es zum Leben reicht. „Das reicht nicht, das taugt nicht, das führt zu nichts.“ Wie leicht ist diese Rede im Mund. Dann kann es geschehen, dass sie sich umformuliert: „Du reichst nicht, du taugst nicht…“ Manchmal sagen das andere über uns, manchmal sagen wir es zu uns selbst. Wie gut, wenn dann ein Elija kommt, der das sieht, was zum Leben reicht, was dem Leben dient.

Der Weg in die Gegenwart
„Sei gelobt“ singt Franziskus im Schöpfungsgesang, auch und gerade in Situationen wie jener der Witwe aus Sarepta. Gehe auf Entdeckungsreise durch deinen Tag: Wo magst du Gott loben?

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