Weiblich 14.10.2018

Audio: Text und Impuls

An den kommenden Sonntagen gibt es eine eigene Reihe, Impulse mit und von Frauen und ihrem Blick auf den Himmel: Weiblich. Impulse zu Gott und die Welt

Maria Katharina Kasper
Katharina wurde am 26. Mai1820 in Dernbach als achtes Kind eines Kleinbauern und dessen Ehefrau geboren. Die häuslichen Verhältnisse machten sie schon früh mit der Not der armen Landbevölkerung vertraut. Diese Erfahrungen weckten in ihr den Entschluss, sich ganz dem Dienst der Menschen in ihrer Umgebung zu widmen. Am 15. August 1851 erhalten Katharina und vier Gefährtinnen in der Pfarrkirche von Wirges das Ordenskleid und legen ihr erstes Gelübde ab. Katharina, die auch die Gemeinschaft leiten wird, erhält den Namen „Maria“. Dies ist die Geburtsstunde der Armen Dienstmägde Jesu Christi. Papst Paul VI. sprach am 16. April 1978 Maria Katharina Kasper selig. Heute wird sie von Papst Franziskus heiliggesprochen, zusammen mit 6 weiteren, darunter Oscar Romero – und Paul VI.

Der Impuls
Aus der Ansprache von Paul VI zur Seligsprechung, 1978:
Mutter Maria Katharina ist uns Vorbild besonders durch ihre Treue und Gewissenhaftigkeit in den kleinen, unscheinbaren Pflichten des Alltags und in ihrem Verlangen, in allen Lebenssituationen den Willen Gottes zu erfüllen. Ein klarer Blick für das Notwendige und stets hilfsbereite Liebe zum Nächsten verbinden sich bei ihr mit Beharrlichkeit und Entschlossenheit, wenn es gilt, Gottes Gebot und Fügungen anzuerkennen und zu verwirklichen. Der Leitsatz ihres Handelns lautet: »Der heilige Wille Gottes soll und muß geschehen in mir, durch mich und für mich«. Aus dieser innersten Verbundenheit und Übereinstimmung mit Gottes Wollen und Handeln wird ihr eigenes Wirken und ihr ganzes Leben zu einem immerwährenden Gebet und Lobpreis Gottes. Auch der soziale Dienst ist letztlich für sie Gottesdienst und Mittel zur Heiligung der Welt.
Der Alltag ist der Ort, Gott zu begegnen.

Der Weg in die Gegenwart
Das, woran deine Aufmerksamkeit hängen geblieben ist, dort verweile. Du kannst auch die Musik nehmen: Ethel Smyth, 1858 – 1944,  Aus Cello Sonata op.5 – Tilly Cernitori & Hitomi Nakayama

Die Musik
https://youtu.be/0FnzCr3zpSc?list=PLprPrUyqqpkplfVHaABv1uHruxLi1AaFV

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s